Zielgruppenanalyse
Der Weg zu Ihrer Zielgruppe

Zielgruppen­analyse – Ihr Weg zur Zielgruppe

So finden Sie Ihre eigene Zielgruppe

Interessant für Unternehmen, Start-Ups und Marketing-Exper­ten.

Digital-Nomade oder Fitness-Gu­ru? Top-VerdienerIn oder Famili­en­mensch? Ledig, ver­heiratet, männlich oder weiblich, Genera­tion C, Mobile-Shopper oder Auto-Fan? Im Marketing ist eine klare Ausrichtung auf die Ziel­grup­pe unumgänglich.

Facts & Tipps

Was bedeutet Zielgruppenanalyse?

Bei einer »Zielgruppenanalyse« werden sowohl Unter­schie­de als auch Gemeinsamkeiten möglicher Kundengruppen ermittelt, um zu erfahren, welche Gruppe der Kon­sumen­ten die größten Absatz­möglichkeiten oder Gewinnmög­lich­keiten für ein Unternehmen in Zukunft versprechen.

Die Merkmale einer Zielgruppe beziehen sich dabei immer auf das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung.
Somit wechseln die Zielgruppen – je nachdem, was Sie anbie­ten.

Die Grundlage einer jeden Zielgruppenanalyse: Die Definition der richtigen Zielgruppe!

Zielgruppen charakterisieren

Wenn Sie im Marketing Strategien rund um Inhalte, Content und Wer­bemaßnahmen planen, kön­nen diese zufällig die richtigen Personen ansprechen oder besser – gezielt auf die potenziellen Kun­den angelegt sein.
Je ausgeklügelter Ihre Inhalte auf Ihre Zielgruppe passen, desto intensiver werden diese konsu­miert. Das sorgt dafür, dass Zuge­hörige dieser Zielgruppe zu tat­sächlichen Kunden werden – und es hoffentlich auch bleiben.

ZIELGRUPPENDEFINITION
Soziodemographisches Datenpaket
• Alter
• Familienstand
• Beruf …
oder im B2B
• Branchen

• Unternehmensgröße
• Finanzen …

ZIELGRUPPENANA­LYSE
Lebensstil und Psychographisches Verhalten
• In welcher momentanen Lebenssituation befindet sie sich?
• Welche Bedürfnisse wurden noch nicht beachtet?
• Was ist das primäre Kaufmotiv?
• Was beeinflusst die Kaufent­scheidung?
• Wo und wann wird gekauft, auf welchen Kanälen?
• Wie hoch ist die Kauffrequenz?
• Wie hoch das geschätzte Haus­halts­einkommen?
• Welchen Preis will und kann die Zielgruppe zahlen?
• Wie sind die Konsumgewohn­heiten?
• Gibt es Markenpräferenzen?
• Welche Hobbys werden ausge­übt?
• Wie stark sind Umweltbewusst­sein und Nutzung von Ressourcen ausgeprägt?

Während ein Teil der Zielgruppe beispielsweise eher konservativ sein könnte, können andere dafür umso offener für Neues sein. Diese Vielseitigkeit von Nutzertypen lässt sich am besten veranschau­lichen, wenn man seine Zielgrup­pe weiter segmentiert und in verschiedene Hauptzielgruppen unterteilt – und daraus seine Personas entwickelt.

Zielgruppenanalyse für's Detail

Personas liefern den »Roten Fa­den«, um die Buyer-Journey der zukünftigen Wunsch­kunden zu perfektionieren und Vertrauen aufzubauen

Das Erstellen von Personas; Bildquellen Unsplash/Pexels

Anonyme Zielgruppen erhalten ein Gesicht

Entwicklung von Personas für die Zielgruppe

Eine »Persona« (alternativ Benutzer-, Kunden- oder Käufer-Persona) ist ein fiktiv angelegter Charakter, um Nut­zer oder Kunden von Pro­duk­ten oder Dienstleistungen so genau wie mög­lich zu repräsen­tie­ren. Dieser Perso­na-Charakter wird mit seinen Inter­essen, Leiden­schaf­ten, Gefühlen, Gewohnheiten, Sorgen und Ängsten möglichst detail- und informations­reich beschrieben.

Ziele:

  • Die Wünsche und Bedürfnisse eines typischen Nutzers/Kunden zu visualisieren und im (Marke­ting)Team zu teilen
  • Ein konsistentes Verständnis über eine Zielgruppe zu erhalten
  • Geschichten und Bilder zu dokumentieren, die ein typi­scher Nutzer/Kunde erlebt

Expert-Link »Personas richtig erstellen«

Marktforschung, fundiertes Mittel zur Zielgruppenanalyse

TRADITIONELLE MARKTFORSCHUNG
In der traditionellen Marktfor­schung ist es üblich, potenzielle Kunden zu Problemen, Vorlieben oder Produk­ten zu befragen. Für dieses Vorgehen müssen im ers­ten Schritt Fragen formuliert, dann die Daten erhoben und anschlie­ßend statistisch ausgewertet werden.

PRIMÄRFORSCHUNG

Befragung – Persönlich, tele­fo­nisch, schriftlich oder online
Beobachtung – Feld- und Laborbeobachtung
Experiment – Labor-, Markt- und Warentests
Panelforschung – Verbraucher-, Handels- und Spezialpanels

Vorteile

• Authentische Daten werden zu einer konkreten Fragestel­lung erhoben
• Daten sind aktuell und exklu­siv
• Die Daten sind problemorien­tiert, genau und damit ent­scheidungs­relevant

Nachteile

• Die Antworten können durch die Umstände der Befragung beein­flusst werden
• Hohe Kosten

Beispiele

Interne Daten sichten: Welche Informationen gibt es bereits? (Sekundärforschung)
Zielgruppenanalyse eines ähnlichen Produkts auswerten
Qualitative Interviews und Befragungen durchführen
Interne Benutzertests durch­führen, um Schwachstellen zu eliminieren
Beobachtungen des Marktes, von Trends und aktuellen Ent­wicklungen
Befragung von Vorgesetzten, Kollegen, Kontaktpersonen

SEKUNDÄRFORSCHUNG
Interpretation und Verarbeitung bestehender Daten aus der Pri­märforschung. Im Fokus stehen dabei zuverlässige Quellen:

1.) Interne Quellen – Absatzzahlen, Statistiken zu Kunden, Lagerbe­stän­den, Umsätzen, Schriftverkehr, Außendienstberichten …

2.) Externe Quellen – Studien und Erhebungen aus der Primärfor­schung. Aber auch Fachartikel, Mitteilungen von Verbänden, Verlagen und Kammern, amtliche Statistiken, Geschäftsberichte, Gutachten, Kataloge …

Ziele

Relevanz – Sind die gewonnenen Daten wichtig für das Unterneh­men?
Vollständigkeit – Wurden alle Aspekte berücksichtigt?
Objektivität – Sind alle subjektiven Einflüsse beseitigt worden?
Zuverlässigkeit – Kann sich das Unternehmen auf die gewonne­nen Informationen stützen?
Aktualität – Sind die Daten so aktuell, dass sie heute noch verwendet werden können?
Kosten-Nutzen-Faktor – Passen Aufwand, Leistung und Ergebnis zusammen? Welcher wirtschaft­licher Nutzen kann aus dem Ergeb­nis gezogen werden?

Vorteile

⋅ Schnelle Verfügbarkeit
⋅ Geringe Kosten
⋅ Unterstützung bei Interpretation und Durchführung der Primär­forschung
⋅ Unbeeinflusste Ergebnisse von vordefinierten Fragestellungen

Nachteile

⋅ Fehlende Exklusivität der Daten
⋅ Es stehen nur die Ergebnisse, aber keine Daten zur Verfügung
⋅ Aktualität nicht gegeben
⋅ Fehlende Information über die Vorgehensweise zur Erhebung der Daten

Beispiele

Mind-Maps
Inhaltsanalyse
Multivariate Datenanalyse – mehrere statistische Variablen oder Zufallsvariablen werden gleichzeitig untersucht

 

DIGITALE MARKTFORSCHUNG
Digitale Marktforschung nutzt die Möglichkeiten heutiger Technik und erforscht Kundenbedürfnisse, Zielgruppen und Märkte mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI), Natural Language Processing (NLP) und Text Analytics.

Vorteile

• Große und repräsentative Datenmengen von tausenden bis mehreren Millionen Bei­trägen
• Zielgruppen- und Marktanalysen in Echtzeit
• Emotionale Aspekte wie Gefühle, Gedanken und Wün­sche (Insights)
• Unbeeinflusste Ergebnisse von vordefinierten Fragestel­lungen
• Verbesserung der Kundenge­winnung und Kundenbindung (Bedürfnisse, Wünsche, Vorlieben erfassen)
• Trends und Tendenzen im Blick, dabei neue Zielgruppen identi­fizieren
• Besserer Kontakt zu Influen­cern
• Ansätze für neue Marketing-Kampagnen

Nachteile

• Schlecht trainierte KIs führen zu Fehlern bei großen Datenauswer­tungen und stolpern gern mal in die Fake-News-Falle
• Rechtliche Herausforderungen hinsichtlich der DSGVO und ehti­scher Fragen

Beispiele

Datenquellen identifizieren, z.B. Medien, Blogs, Kommentare, Foren, Supportanfragen, Produkt­bewertungen u.v.m.
Daten erheben und bereinigen: Kontrolliertes und rechtlich er­laub­tes Spidering (Durchscrawlen von Datensätzen)
Daten analysieren: Natürliche Sprachverarbeitung, Machine Learning, Topic Modeling und KI
Daten über inrteraktive Dashboards auswerten und bereit­stellen

Zu guter Letzt:
Mit Akribie und Forscher­geist zu großem Mehr­wert

Verstehen Sie Ihre Kunden, kön­nen Sie auch Schlussfolge­rungen für die Gestaltung Ihrer Produkte und Dienstleistungen ziehen.

Der Aufwand, den es kostet eine relevante Zielgruppenanalyse vorzunehmen, ist in der Tat recht groß – wenn man sie ernst nimmt. Aber es lohnt sich: Wer seine Ziel­gruppe kennt und die Kommuni­kation an deren Be­dürf­nis­se an­passt, erhöht die Chance, dass aus einem Interessenten auch ein Käufer wird.

Für Ihr Unternehmen

Schlüssig analysierte Käufergrup­pen erleichtern die Arbeit von Marketing und Vertrieb. Gezielte Ansprache von Nutzern und Kunden führt zu höherem Kauf­inter­esse und zu mehr Umsatz. Somit wird die Einordnung von potentiellen Käufern und Be­stands­kunden in Ziel­gruppen für B2B- und B2C-Unternehmen immer wich­tiger!

Wollen Sie mehr über Zielgrup­pen­analyse im weiteren Sinn wissen? Unser SMD-Marketing stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Fragen kostet nichts!

Neugier ist auf jeden Fall die allererste Tugend, die für das richtige Mindset qualifiziert.

Wir unterstützen Sie bei allem Weiteren: marketing@smd.com.de

SMD. THE CREATiVE HOUSE.

Über SMD. Wir sehen uns nicht ein­ge­schränkt als darmstädter  Kreativ­agen­tur, Markenagentur, Digitalagentur, Design­agentur, Werbeagentur oder Strategie­agen­tur.

Unsere Experten helfen und unter­stützen Sie strategisch, kreativ und digital Ihre Marke sichtbar zu machen und Ihr Unter­nehmen, Ihre Produkte oder Leistungen er­folgreich zu vermarkten.

SMD. THE CREATiVE HOUSE. fühlt sich Unterneh­men, Verbänden und Insti­tu­tio­nen in Rhein/Main, Frankfurt, Mann­heim, Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach, Groß-Ge­rau u.v.m. eng verbunden. Darüber hinaus arbeiten wir seit mehr als 20 Jahren mit unseren überre­gio­nalen Kun­den aus, u.a. München, Berlin, Stutt­gart, Ham­burg, Bris­bane (Aus) und Texas (USA) immer wieder enthusiastisch, gerne und erfolg­reich zusammen!

Geteilte Freude ist die schönste Freude