User Experience (UX)

User Experience: Wenn Emotionen einkaufen gehen

Interessant für Unternehmen und Personen, die sich in der Produkt- und Service-Entwicklung einbrin­gen wollen, die der Innovationsge­danke antreibt, die messbare Fak­toren schaffen möchten und die für positive Kundenerlebnisse und zufriedene Nutzer sorgen wollen.

Optimale Faktoren dafür sind

Viele Trends im UX sind gekom­men, einige geblieben, andere schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Hier unsere Liste, was man besser vermeiden sollte:

Der Schlüssel für eine erfolgreiche User Experience liegt immer in der gut er­zähl­ten Geschichte des Produkts und einem optimalen Kunden- bzw. Nut­zer­erlebnis.

UX, das Multi-Media-Marken-Muss für jede Kommunikations- und Produktstrategie

User Experience ist von Brand Ex­perience nicht mehr zu trennen und eines der einflussreichsten Bereiche für erfolg­reiches Marke­ting. Die UX betrachtet sowohl Prozesse als auch Fakten als emo­tionale Erlebnisse, die ent­schei­dend sind, ob es zur Conver­sion kommt und sich so eine nachhal­tige Verbindung aufbauen lässt.

In einem ständig wachsenden Markt, mit immer mehr digitalen Möglichkeiten wollen Kunden nicht »öfter mal passabel«, son­dern »dauerhaft positive« Erfah­rungen bei jedem Kontakt mit ihrer Marke oder dem Pro­dukt machen. Echter Zusammenhalt zwischen Marke und Mensch wächst erst aus einer Reihe ge­mein­samer, positiver Erlebnisse.

Denken Sie unternehmerisch und denken Sie dabei auch aus Sicht Ihrer Zielgruppe. Nutzt Ihre Web­seite den inneren Dialog des Kun­den? Ist das Design intuitiv? Ver­mit­teln Sie dem User die Sicher­heit alles »unter Kon­trol­le« zu ha­ben, z.B. beim Checkout? Sind Sie als Marke unverwechselbar?

Eine professionell opti­mierte User Experience hilft Ihrem Unternehmen erfolgreicher am Markt zu agieren

Im digitalen Bereich umfasst User Experience alle Erfahrungen, die ein Nutzer mit Ihrer Web-Anwen­dung oder Ihrem digitalen Pro­dukt macht. Vom Erscheinungs­bild über die Navigation bis zur Tonalität der Inhalte – achten Sie dabei auf folgende Faktoren:

  • UTILITY
    Richten Sie sich nach den Bedürfnissen Ihrer Zielgrup­pe, erstellen Sie nützliche In­halte mit nützlichen Funktio­nen. Machen Sie z.B. A/B-Tests, um so immer wieder tiefer in die Lebenswelt Ihrer Zielgruppe eintauchen zu können.

  • USABILITY (BEDIENBARKEIT)
    Ist die Bedienung leicht, intui­tiv, effektiv und effizient? Auch hier sind Tests- und Op­ti­mie­rungen in den Prozess zu integrieren.

  • ÄSTHETIK (WIRKUNG)
    Sind Design und Tonalität at­trak­tiv, hilfreich und passend zur Marke?

  • ACCESSIBILITY (BARRIERE­FREIHEIT)
    Sind Ihre Anwendungen in der ganzen Customer Journey leicht zugänglich? Achten Sie auf Kompatibilität zu allen End­geräten, auf Verfügbar­keit, kurze Ladezeiten und Si­cher­heit (z.B. eine SSL-Ver­schlüs­selung).

  • CREDIBILITY (GLAUBWÜR­DIG­KEIT)
    Ist Ihr Gesamtauftritt authen­tisch und passend zur Marke und erfüllt es das Markenver­sprechen?

UX als zentraler Erfolgs­fak­tor der digitalen Ange­bote und zum Erreichen der Projekt- und Unter­neh­mensziele

Bleiben die User länger auf Ihrer Webseite, in Ihrem Shop, Ihrem Store? Werden sie von einer inte­res­santen Botschaft zur nächsten geführt? Nutzt der Kunde die von Ihnen angebotene App oder Kauf­erlebnis regel­mäßig oder em­pfiehlt Sie weiter? Wird aus einem Nutzer ein Fan oder sogar ein Ver­bündete(r) Ihrer Marke?

Letztendlich ist das weit gefasst einfach die Übersetzung be­stimm­ter Faktoren aus dem analo­gen Bereich. Also: Wie gut finden Kunden sich in einem Geschäft zurecht? Verstehen sie die Logik in der Anordnung der Regale? Ist das Personal freundlich? Können sie Fragen stellen und erhalten be­frie­digende Antworten? u.s.w.

Quelle Statista: An welchen Projekten, Themen und Fragestellungen arbeiten Sie mit Blick auf Conversion Optimization im Jahr 2020?

Indikatoren und Ergebnisse

  • Zufriedenheit
  • Joy of Use
  • Einfachheit von UseCases

  • Sie schaffen Kundenbindung und Loyalität
  • Sie erhöhen die Conversion Rate
  • Sie sorgen für eine hohe Nutzung
  • Sie werden weiterempfohlen
  • Sie ranken besser in Suchma­schinen
  • Sie schaffen ein konsistentes Markenimage und eine bessere Marken­wahr­nehmung
  • Sie erreichen eine kontinuierli­che Brand Experience
  • Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigt

Die 10 Don'ts in der User Experience

  1. Animation- und Ton-Alarm!
    Das automatische Starten von Video und Audio gehört nun schon lange zum größten Nervfaktor auf Webseiten – bitte nicht.

  2. »Burger Menü«
    Die drei oder wahlweise fünf markanten Striche links oder rechts in der Navigation.
    Ham­burger Menüs haben sich auf unseren mobilen Devices als hilfreiches Navi­ga­tionstool etabliert. Auf dem Desktop verlangsamen sie aber oft Orientierung und Informationsaufnahme.

  3. Hilfe! Wo bin ich?
    Viel Content auf Webseiten ist angesagt. Aber gerade über­bordender Content stellt oft zu hohe Anforderungen an die Nutzerführung und Ge­duld des Users.

  4. Geteilte Schaltflächen
    Split Buttons eignen sich, wenn es einen Befehl gibt, den Benutzer meistens ver­wen­den (Schalt­fläche 1), und dann mehrere, die sie manch­mal verwenden (Schaltfläche 2). Split Buttons erscheinen anscheinend als perfekte Lö­sung, um themenreiche Desk­top-Navigationsmenüs auf mobile Geräte zu trans­for­mieren. Die Realität sieht leid­er anders aus: Für Nutzer machen sie die Navigation unvorhersehbar und zur rei­nen Glückssache.

  5. Das UX-Trüffelschwein
    »Das ist ja eine großartige Funktion! Aber wie soll man denn dorthin finden?«. Meistens liegt es daran, dass Features hinter Wischgesten, TouchActions oder Tasten­kom­binationen versteckt sind.

  6. Größen auch für Desktop anpassen!
    Im Ernst: Ja, es gibt noch Leu­te, die Desktop-Webseiten nutzen. Für's Mobile konzi­pier­te, wortkarge und bild­ge­waltige Seiten einfach für den Desktop »groß ziehen«, trifft weder Nutzungskontext noch einen wirklichen Mobile-first-Ansatz.

  7. Icon-Chaos
    Icons benötigen wenig Raum und können Nutzern helfen, angebotene Inhalte schneller aufzufinden. Aber nur, wenn sie gezielt und eindeutig ein­gesetzt werden.

  8. Internet vs. TV
    Klar, Videos sind nett anzu­sehen. Aber: Zu viele davon überfordern und versperren oft den Weg zu relevanten Inhalten.

  9. Wo Clicke ich?
    Seit der Rückkehr zum Flat Design wird alles vermeintlich Überflüssige (z.B. Schlag­schat­ten von Buttons) wegge­lassen. Die Folge: Nutzer kön­nen nicht mehr intuitiv zwi­schen aktiven und passiven Elementen unterscheiden.

  10. Home sweet home
    Die Home-Navigation via Logo ist Standard bei UX-Konzepten. Dennoch ist sie vielen Nutzern nicht bekannt – und der Rückweg zur Start­seite entsprechend schwer.

Nutzererwartung und Produktverspre­chen sind – je nach App oder Website – höchst unterschiedliche Einflussfak­to­ren für die UX.

Zu guter Letzt:
Was im Bereich UX noch wichtig ist

UX wird in erster Linie mit Web-Entwicklung verbunden – tatsäch­lich ist der Gedanke dahinter viel größer und auf dutzenden Kanä­len ent­schei­dend: Ist der Aufbau Ihres Blogartikels spannend struk­tu­riert? Aber eben auch: Nervt Ihre Telefonschleife? Fühlen sich Ihre Kunden nach dem Kauf noch mal positiv bestätigt?! Diese Fragen sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Für Ihr Unternehmen

Informieren Sie sich bei uns, wie sie UX konsistent für sich und Ihre Kunden nutzen können. Gerne helfen wir Ihnen, Einstellungen, Verhalten und Bedürfnisse der Nutzer zu verstehen, Lösungen zu schaffen und zu priorisieren sowie Er­folgs­messung und Feintuning durchzuführen.

Fragen kostet nichts!

Neugier ist auf jeden Fall die allererste Tugend, die für das richtige Mindset qualifiziert.

Wir unterstützen Sie bei allem Weiteren: marketing@smd.com.de

SMD. THE CREATiVE HOUSE.

Über SMD. Wir sehen uns nicht ein­ge­schränkt als darmstädter  Kreativ­agen­tur, Markenagentur, Digitalagentur, Design­agentur, Werbeagentur oder Strategie­agen­tur.

Unsere Experten helfen und unter­stützen Sie strategisch, kreativ und digital Ihre Marke sichtbar zu machen und Ihr Unter­nehmen, Ihre Produkte oder Leistungen er­folgreich zu vermarkten.

SMD. THE CREATiVE HOUSE. fühlt sich Unterneh­men, Verbänden und Insti­tu­tio­nen in Rhein/Main, Frankfurt, Mann­heim, Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach, Groß-Ge­rau u.v.m. eng verbunden. Darüber hinaus arbeiten wir seit mehr als 20 Jahren mit unseren überre­gio­nalen Kun­den aus, u.a. München, Berlin, Stutt­gart, Ham­burg, Bris­bane (Aus) und Texas (USA) immer wieder enthusiastisch, gerne und erfolg­reich zusammen!

Geteilte Freude ist die schönste Freude